
Im historischen Kern von Dingden bilden das Heimat- und das Humberghaus ein besonderes Ensemble: Einst als Wohnhaus und Stallung untrennbar verbunden, beherbergen die heute vom Heimatverein geführten Gebäude zwei eindrucksvolle Museen.
Während das Heimathaus die ländliche Arbeitswelt vergangener Tage sowie archäologische Schätze der Region lebendig werden lässt, bewahrt das Humberghaus das bewegende Schicksal der ehemaligen jüdischen Bewohner über eine Zeitspanne von mehr als 100 Jahren. Am Ende spiegeln die Wege der Mitglieder der Familie Humberg die ganze Bandbreite möglicher jüdischer Schicksale während der NS-Zeit wider.
Direkt am idyllischen Garten des Humberghauses öffnet sich der Vorplatz des St. Josef-Hauses, heute als Altenheim geführt.
Rahmenprogramm
Ab 18:00 Uhr: Besuch des Heimathauses, im Humberghaus zeitgleich begleitete
Führung durch die Geschichte der ehemaligen jüdischen Bewohner, im Garten des
Humberghauses sorgt der Heimatverein mit einer Auswahl an Erfrischungen und Speisen für Ihr leibliches Wohl.
Anfahrt:
Navi:
Marienvreder Str. 4, 46499 Hamminkeln
ab Bahnhof Dingden 5 Minuten Fußweg.
Bild: Heimatverein Dingden

In einem kleinen französischen Dorf verbringen Hélène, Michel und ihre beiden Kinder glückliche Tage in der Unbeschwertheit der 1950er-Jahre. Plötzlich ins Jahr 2025 katapultiert, entdeckt das Paar eine moderne Welt, die das genaue Gegenteil dessen ist, was sie kennen. Für Hélène, die immer im Schatten ihres Mannes gelebt hat, ist es eine Revolution. Für Michel jedoch, der sieht, wie seine männlichen Privilegien zerbrechen, ist es eine Katastrophe.
Regie: Vinciane Millereau
Mit Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne, Maxim Foster
F/B 2025, 103 Min.
FSK ab 6 Jahre
Bild: Neue Visionen Filmverleih

Adaption des Kenneth Anger Experimentalfilms KUSTOM KAR KOMMANDOS als Hommage an den legendären WARTBURG 353, der vor 60 Jahren im VEB Autowerk Eisenach zum ersten Mal vom Band lief. Gedreht auf 16mm Ektachrome mit der Bolex H16.
Regie und Buch: Markus Mischkowski, Christos Dassios
D 2026, 3,30 Min.
Bild: Markus Mischkowski